Status

Unsere Agaporniden: Lapislazuli, Dädalus, Pumuckl & Serge

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  • Art
    Agaporniden
  • Geboren Dädalus: 2020
    Lapislazuli, Pumuckl & Serge: unbekanntt
  • Geschlecht unbekannt
  • Farbe diverse

Die Agaporniden Lapislazuli, Dädalus, Pumuckl und Serge wurden alle unabhängig voneinander alleine draussen gefunden und zu uns ins Tierheim Pfötli gebracht. Nun sind sie bereit für ein neues Kapitel und möchten in ein artgerechtes Zuhause weiterziehen, wo sie nach Herzenslust fliegen, klettern und ihr Leben geniessen können. 

Charakter & Verhalten

Lapislazuli ist sehr neugierig, zeigt sich bei direkter Annäherung aber noch recht ängstlich. Dädalus ist ein lieber und neugieriger Kleinpapagei, ist das direkte Handling durch den Menschen allerdings noch nicht gewohnt. Serge reagiert bei Annäherung ebenfalls noch ängstlich, zeigt sich im Umgang mit seinen Artgenossen aber äusserst sozial. Pumuckl ist der Mutigste der Truppe: Er ist bereits sehr zutraulich, neugierig und zeigt sich auch mal von seiner frechen Seite.

Gesundheit 

Lapislazuli uns Dädalus benötigen aufgrund erhöhter Leberwerte lebenslänglich ein unterstützendes Pulver, welches täglich unkompliziert über ein möglichst fettarmes Futter gestreut wird. Für die beiden suchen wir gewissenhafte Halter:innen, welche diese tägliche Medikamentenverabreichung und eine gute Überwachung sicherstellen können. Zudem fehlt Dädalus am rechten Fuss eine Kralle, was ihn im Alltag jedoch nicht einschränkt. Pumuckl und Serge wurden ebenfalls medizinisch untersucht und sind beide gesund.

Wünsche an das neue Zuhause:

  • Da Lapislazuli und Serge ineinander ihr Gegenstück gefunden haben, werden die beiden nur zusammen platziert.
  • Dädalus und Pumuckl können entweder zu zweit ausziehen oder auch alleine in einen bereits bestehenden Schwarm integriert werden.
  • Es wäre auch möglich, dass alle vier gemeinsam ausziehen. Wichtig ist, dass die Anzahl Tiere im Schwarm schlussendlich gerade ist.
  • Sowohl Lapislazuli als auch Dädalus sind auf Halter:innen angewiesen, die eine gute Überwachung ihrer Gesundheit sowie die regelmässige Medikamentenverabreichung sicherstellen können.

Haltungsanforderungen:

Agapornis gehen eine lebenslange, monogame Bindung mit ihrem Partner ein. Diese starke Bindung zwischen einem Paar hat ihnen auch den Namen die «Unzertrennlichen» oder «Liebesvögel» eingebracht. Die beiden Partner gehen sehr liebevoll miteinander um, kraulen sich oft, füttern sich gegenseitig oder sitzen eng aneinander gekuschelt zusammen. Deshalb müssen Agaporniden immer als Paar gehalten werden.

  • Damit die Flugkünstler ihr grosses Bedürfnis nach Fliegen ausleben können, benötigen sie eine grosse Flugvoliere. In der Wohnung kann eine artgerechte Haltung mit einer geräumigen Zimmervoliere oder einem Vogelzimmer mit einer Domizilvoliere ermöglicht werden.
  • Die Mindestmasse einer Agapornisvoliere mit täglichem Freiflug sind: 2–4 Tiere benötigen 1.2 m2 Grundfläche (z.B. mit einer Breite von 150 cm und einer Tiefe von 80 cm) mit einer Höhe von 170 cm. Jedes weitere Tier benötigt 0.20 m2 Grundfläche.
  • Die Mindestmasse einer Domizilvoliere, wobei die Tiere immer Freiflug haben, sind: Es wird eine Grundfläche von 0.8 m2 (z.B. mit einer Breite von 120 cm, einer Tiefe von 70 cm und einer Höhe von 100 cm) benötigt. Jedes weitere Tier benötigt eine Grundfläche von 0.2 m2
  • Die Mindestmasse einer Freiflugvoliere, sind: Es wird eine Grundfläche von 4 m2 (z.B. mit einer Breite von 200 cm, einer Tiefe von 200 cm und einer Höhe von 170 cm) benötigt. Jedes weitere Tier benötigt eine Grundfläche von 0.2 m2
  • Grundsätzlich gilt jedoch, je grösser desto besser!
  • Mit anderen Artgenossen gehen Agaporniden wenig zimperlich um und es wird beim Streit schon Mal fest zugebissen. Aus diesem Grund muss bei der Schwarmhaltung viel Platz für die Tiere geboten werden, damit sie sich aus dem Weg gehen und immer eine Rückzugsmöglichkeit finden können.

Wissenswertes

Agapornis gehören zu den kleinsten Papageien der Erde. In freier Wildbahn fliegt ein Agapornid am Tag mehrere Kilometer auf der Suche nach Futter und Wasser. Agapornis haben einen starken Nagetrieb und somit können ihnen Bücher, Möbel und Wände zum Opfer fallen. In der Obhut des Menschen können sie bis zu 20 Jahre alt werden.

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Wer unsere Flugkünstler kennenlernen möchte, sendet uns am besten vorgängig ein paar Fotos mit den genauen Massen der Unterbringung per E-Mail. Anschliessend setzen wir uns gerne direkt mit Ihnen in Verbindung und besprechen das weitere Vorgehen. Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit auch gerne telefonisch an unser Sekretariat wenden.

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