Status

Unsere Agaporniden: Lapislazuli & Dädalus

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  • Art
    Agaporniden
  • Geboren unbekannt
  • Geschlecht unbekannt
  • Farbe Lapislazuli: blau-weiss
    Dädalus: Lachs-weiss am Kopf, grünes Gefieder

Die Agaporniden Lapislazuli und Dädalus wurden jeweils alleine draussen gefunden und ins Tierheim Pfötli gebracht. Dort haben sie  sich kennen- und lieben gelernt und wollen nun zusammen in ein neues Zuhause weiterziehen.

Charakter & Verhalten

Lapislazuli ist noch sehr vorsichtig und ängstlich und braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen. Dädalus hingegen zeigt sich von Anfang an sehr aufgeschlossen und zutraulich.

Gesundheit 

Die zwei wurden medizinisch untersucht. Bei Lapislazuli und Dädalus wurden ähnliche, alte Verletzung am jeweils rechten Fuss festgestellt, bei dem die Krallen betroffen sind und ein kleiner Zehenstumpf zurückblieb, wo keine Krallen mehr nachwachsen. Im Alltag scheint sie das jedoch nicht weiter zu beeinträchtigen. Sowohl bei Lapislazuli wie auch bei Dädalus braucht die Leber Unterstützung, wofür sie ein Ergänzungsmittel erhalten, welches täglich unkompliziert über ein möglichst fettarmes Futter gestreut wird. Wegen der gestutzen Schwungfedern kann Dädalus zwar nicht so gut Fliegen aber mit Hüpfen & Klettern kommt er/sie prima damit zurecht. Wie bei all unseren Agaporniden, können wir ihr Geschlecht nicht bestimmen.

Wünsche an das neue Zuhause:

  • Für Lapislazuli und Dädalus suchen wir erfahrene Halter:innen, die beiden die nötige Geduld und Zeit schenken, um Vertrauen zu fassen und in Ruhe und ihrem eigenen Tempo anzukommen.
  • Sie können entweder zu zweit bleiben, oder sich gemeinsam einem bereits bestehenden Schwarm anschliessen, was ihnen die Eingewöhnung erleichtern könnte.
  • Wichtig ist, dass die Anzahl Tiere gerade ist und die beiden zusammenbleiben können.

Haltungsanforderungen:

Agapornis gehen eine lebenslange, monogame Bindung mit ihrem Partner ein. Diese starke Bindung zwischen einem Paar hat ihnen auch den Namen die «Unzertrennlichen» oder «Liebesvögel» eingebracht. Die beiden Partner gehen sehr liebevoll miteinander um, kraulen sich oft, füttern sich gegenseitig oder sitzen eng aneinander gekuschelt zusammen. Deshalb müssen Agaporniden immer als Paar gehalten werden.

  • Damit die Flugkünstler ihr grosses Bedürfnis nach Fliegen ausleben können, benötigen sie eine grosse Flugvoliere. In der Wohnung kann eine artgerechte Haltung mit einer geräumigen Zimmervoliere oder einem Vogelzimmer mit einer Domizilvoliere ermöglicht werden.
  • Die Mindestmasse einer Agapornisvoliere mit täglichem Freiflug sind: 2–4 Tiere benötigen 1.2 m2 Grundfläche (z.B. mit einer Breite von 150 cm und einer Tiefe von 80 cm) mit einer Höhe von 170 cm. Jedes weitere Tier benötigt 0.20 m2 Grundfläche.
  • Die Mindestmasse einer Domizilvoliere, wobei die Tiere immer Freiflug haben, sind: Es wird eine Grundfläche von 0.8 m2 (z.B. mit einer Breite von 120 cm, einer Tiefe von 70 cm und einer Höhe von 100 cm) benötigt. Jedes weitere Tier benötigt eine Grundfläche von 0.2 m2
  • Die Mindestmasse einer Freiflugvoliere, sind: Es wird eine Grundfläche von 4 m2 (z.B. mit einer Breite von 200 cm, einer Tiefe von 200 cm und einer Höhe von 170 cm) benötigt. Jedes weitere Tier benötigt eine Grundfläche von 0.2 m2
  • Grundsätzlich gilt jedoch, je grösser desto besser!
  • Mit anderen Artgenossen gehen Agaporniden wenig zimperlich um und es wird beim Streit schon Mal fest zugebissen. Aus diesem Grund muss bei der Schwarmhaltung viel Platz für die Tiere geboten werden, damit sie sich aus dem Weg gehen und immer eine Rückzugsmöglichkeit finden können.

Wissenswertes

Agapornis gehören zu den kleinsten Papageien der Erde. In freier Wildbahn fliegt ein Agapornid am Tag mehrere Kilometer auf der Suche nach Futter und Wasser. Agapornis haben einen starken Nagetrieb und somit können ihnen Bücher, Möbel und Wände zum Opfer fallen. In der Obhut des Menschen können sie bis zu 20 Jahre alt werden.

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Wer unsere Flugkünstler kennenlernen möchte, sendet uns am besten vorgängig ein paar Fotos mit den genauen Massen der Unterbringung per E-Mail. Anschliessend setzen wir uns gerne direkt mit Ihnen in Verbindung und besprechen das weitere Vorgehen. Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit auch gerne telefonisch an unser Sekretariat wenden.

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